Neuigkeiten

Freitag, 29.06.2018

Ethik des Lebendigen - Vom Umgang mit Nutztieren

Fr 29.06.2018 // 18 Uhr // bis So 01.07.2018 // ca 14 Uhr // Tagung // Kloster Stift zum Heiligengrabe // Heiligengrabe

Mittwoch, 06.12.2017

Die Würde der Tiere - Vortrag und Symposium

Mi 06.12.2017 // 9 - 17 Uhr // Vortrag im Rahmen des Symposiums „Kulturlandschaft im Wandel – biodivers oder artenarm?" // LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Freitag, 15.09.2017

Was die Natur uns predigt - BeSINNungstage InNatura

Fr 15.09.2017 // 16:00 Uhr bis So 17.09.2017 // 14:00 Uhr // Schnupperwochenende im Haus Mariengrund // Münster

Samstag, 09.09.2017

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein ökumenisches Projekt: Für eine ökologische Reformation.

09.09.2017 // 16 - 18 Uhr // Workshop // Kapuzinerklostergarten Münster

Sonntag, 20.08.2017

Staunen. Lauschen. Schwindelfrei.

So 20.08.2017 bis Sa 26.08.2017 // Wanderexerzitien // Lü, Engadin

Freitag, 11.08.2017

Mitgeschöpf sein - Schöpfungstage (17/2)

Fr 11.08.2017 // 16:00 Uhr // bis So 13.08.2017 // 14:00 Uhr // Schöpfungstage in Haus Mariengrund und Umgebung // Münster

Institut

Institut

Das Institut für Theologische Zoologie setzt sich zum Ziel, das Verhältnis des Menschen zum Tier als Brennpunkt der Theologie und als Vollzug einer schöpfungsgemäßen Spiritualität zu erarbeiten und ins kirchliche und öffentliche Bewusstsein zu transportieren.

Unser Logo ist einem mittelalterlichen Kupferstich entnommen und stellt Hieronymus mit einem Löwen dar. Der große Übersetzer der Heiligen Schrift in die lateinische Sprache ist uns ein Vorbild in dem Bemühen, einerseits die Aussageintentionen der Bibel in die Praxis und andererseits die Erkenntnisse der Verhaltens- und Evolutionsbiologie in die Theologie zu übersetzen.

Das Projekt einer theologischen Zoologie

Durch die theologische Würdigung des Tieres und das Projekt einer "theologischen Zoologie" können in zentralen Fragen und Anliegen (nicht nur) der christlichen Theologie neue Zugänge gewonnen werden:

  • Im Dialog mit den Naturwissenschaften und vor allem dem Evolutionsparadigma die lange fällige Distanzierung von einem biblisch unhaltbaren Anthropo-Zentrismus, einer Rede vom Menschen als der "Krone der Schöpfung" und einzig beseeltem Lebewesen;

  • im schöpfungstheologischen Diskurs hin zu einer Anthropologie, die den Menschen nicht als "vom Himmel gefallen" sieht und somit einer vertieften Reflexion der unleugbaren Verwandtschaft von Mensch und Tier;
  • im Blick auf sensible ökologische und politische Fragen der Massentierhaltung, des überhöhten Fleischkonsums, der Vernichtung ganzer Ökosysteme und der Verelendung der so genannten III. Welt;
  • in eine lebendige Schöpfungsspiritualität, die sich von einer falschen Frömmigkeit absetzt, welche überwiegend in einem Festhalten an überkommenen Satzwahrheiten besteht;
  • in eine Religionspädagogik und Katechese, die eine selbstverständliche Naturverbundenheit und das ursprüngliche kindliche Interesse am Tier aufnimmt und ihr Raum gibt in einer alltagstauglichen und persönlich bedeutsamen Spiritualität.