Neuigkeiten

Sonntag, 20.08.2017

Staunen. Lauschen. Schwindelfrei.

So 20.08.2017 bis Sa 26.08.2017 // Wanderexerzitien // Lü, Engadin

Freitag, 11.08.2017

Mitgeschöpf sein - Schöpfungstage (17/2)

Fr 11.08.2017 // 16:00 Uhr // bis So 13.08.2017 // 14:00 Uhr // Schöpfungstage in Haus Mariengrund und Umgebung // Münster

Montag, 10.07.2017

Der Augenblick ist Gottes Gewand - BeSINNungstage InNatura (2)

Mo 10.07.2017 // 16:00 Uhr bis Fr 14.07.2017 // 14:00 Uhr // Besinnungswoche in Haus Mariengrund // Münster

Freitag, 23.06.2017

Mitgeschöpf sein - Schöpfungstage (17/1)

Fr 23.06.2017 // 16:00 Uhr // bis So 25.06.2017 // 14:00 Uhr // Schöpfungstage in Haus Mariengrund und Umgebung // Münster

Montag, 12.06.2017

Eine grüne Reformation!? Aufbrüche Ökologischer Theologie in der planetarischen Krise

12.-14.06.2017 // Tagung // Evangelische Akademie Hofgeismar

Freitag, 09.06.2017

Der Augenblick ist Gottes Gewand - BeSINNungstage InNatura (1)

Fr 09.06.2017 // 16:00 Uhr bis So 11.06.2017 // 14:00 Uhr // Schnupperwochenende im Haus Mariengrund // Münster

Institut

Institut

Das Institut für Theologische Zoologie setzt sich zum Ziel, das Verhältnis des Menschen zum Tier als Brennpunkt der Theologie und als Vollzug einer schöpfungsgemäßen Spiritualität zu erarbeiten und ins kirchliche und öffentliche Bewusstsein zu transportieren.

Unser Logo ist einem mittelalterlichen Kupferstich entnommen und stellt Hieronymus mit einem Löwen dar. Der große Übersetzer der Heiligen Schrift in die lateinische Sprache ist uns ein Vorbild in dem Bemühen, einerseits die Aussageintentionen der Bibel in die Praxis und andererseits die Erkenntnisse der Verhaltens- und Evolutionsbiologie in die Theologie zu übersetzen.

Das Projekt einer theologischen Zoologie

Durch die theologische Würdigung des Tieres und das Projekt einer "theologischen Zoologie" können in zentralen Fragen und Anliegen (nicht nur) der christlichen Theologie neue Zugänge gewonnen werden:

  • Im Dialog mit den Naturwissenschaften und vor allem dem Evolutionsparadigma die lange fällige Distanzierung von einem biblisch unhaltbaren Anthropo-Zentrismus, einer Rede vom Menschen als der "Krone der Schöpfung" und einzig beseeltem Lebewesen;

  • im schöpfungstheologischen Diskurs hin zu einer Anthropologie, die den Menschen nicht als "vom Himmel gefallen" sieht und somit einer vertieften Reflexion der unleugbaren Verwandtschaft von Mensch und Tier;
  • im Blick auf sensible ökologische und politische Fragen der Massentierhaltung, des überhöhten Fleischkonsums, der Vernichtung ganzer Ökosysteme und der Verelendung der so genannten III. Welt;
  • in eine lebendige Schöpfungsspiritualität, die sich von einer falschen Frömmigkeit absetzt, welche überwiegend in einem Festhalten an überkommenen Satzwahrheiten besteht;
  • in eine Religionspädagogik und Katechese, die eine selbstverständliche Naturverbundenheit und das ursprüngliche kindliche Interesse am Tier aufnimmt und ihr Raum gibt in einer alltagstauglichen und persönlich bedeutsamen Spiritualität.