Neuigkeiten

Samstag, 22.09.2018

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein interreligiöses Projekt: Naturschutz als Band der Religionen

Sa 22.09.2018 // 16 – 19 Uhr // Workshop // Kapuziner Klostergarten Münster

Freitag, 29.06.2018

Ethik des Lebendigen - Vom Umgang mit Nutztieren

Fr 29.06.2018 // 18 Uhr // bis So 01.07.2018 // ca 14 Uhr // Tagung // Kloster Stift zum Heiligengrabe // Heiligengrabe

Samstag, 03.03.2018

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein interdisziplinäres Projekt: Die Synergie aus Ökologie und Spiritualität

Sa 03.03.2018 // 16 - 19 Uhr // Workshop // Kapuziner Klostergarten Münster

Mittwoch, 06.12.2017

Die Würde der Tiere - Vortrag und Symposium

Mi 06.12.2017 // 9 - 17 Uhr // Vortrag im Rahmen des Symposiums „Kulturlandschaft im Wandel – biodivers oder artenarm?" // LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Freitag, 15.09.2017

Was die Natur uns predigt - BeSINNungstage InNatura

Fr 15.09.2017 // 16:00 Uhr bis So 17.09.2017 // 14:00 Uhr // Schnupperwochenende im Haus Mariengrund // Münster

Samstag, 09.09.2017

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein ökumenisches Projekt: Für eine ökologische Reformation.

09.09.2017 // 16 - 18 Uhr // Workshop // Kapuzinerklostergarten Münster

Kuratoriumsvorsitzende I Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter

Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter, Kuratoriumsvorsitzende

geb. 1943 in Pirmasens/Pfalz
Von 1963 bis 1968 Studium der Germanistik und Theologie mit dem Abschluss zum Höheren Lehramt und zweiter Theologischer Dienstprüfung in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
1970-1972 Mitarbeit in der "Aktion Missio", eine evang.-katholischen Arbeitsgemeinschaft für Mission, Ökumene und Entwicklung.
1976 Studienleiterin im Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit der Landeskirche in Stuttgart.
1980 in der Württembergischen Landeskirche zur Pfarrerin ordiniert.
1980 Direktorin in die Abteilung Frau in Kirche und Gesellschaft des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf.
Von 1985 bis 1990 Dozentin an der Universität der Westindischen Inseln für Contemporary Trends in Theology an der Universität der Westindischen Inselns und zugleich Universitätspfarrerin in Kingston/Jamaika. Arbeit mit Frauen ein einem Armenghetto in Kingston.
1991 -1997 Gemeindepfarramt in Stuttgart-Botnang im Dekanat Stuttgart-Mitte.
Von 1997 bis 2001 Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland in Frankfurt am Main.
Von 2001 bis 2008 Bischöfin des Sprengels Holstein-Lübeck der Nordelbischen Evangelischen Lutherischen Kirche (NEK). Bischofskirche war der Lübecker Dom.
Verheiratet mit dem früheren Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Dr. Philip Potter, wohnhaft in Köln.

Veröffentlichungen

  • Wir werden unsere Harfen nicht an die Weiden hängen, Engagement und Spiritualität, Stuttgart 1986, (4. Auflage 1990)
  • Die Reise der Pachamama, Eine theologische Erzählung, Stuttgart 1989
  • Das Kreuz: Baum des Lebens, zusammen mit Dorothee Sölle und Luise Schottroff, Stuttgart 1987
  • Was tust du, fragt der Engel, (Hg.) Mystik im Alltag, Freiburg 2004
  • Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, Die Bergpredigt lesen, Freiburg 2007
  • Mitleidenschaft, Geistliche Mut- Mahn- und Trost-Reden einer ökumenischen Bischöfin, Stuttgart 2010
  • Zahlreiche Beiträge und Predigten zu den Themen Spiritualität, Gerechtigkeit in der einen Welt, Armut und Reichtum, Frauen, Frauen und Männer, weltweite und Konfessions - Ökumene, Schöpfungsbewahrung, Bibelarbeiten, Feministische Theologie.
  • Gegenwärtig arbeite ich an einer Textsammlung für jeden Tag, einem "Schöpfungsbrevier"

Texte

Kleine Katzen

Als ich die vier kleinen
schwarzen Katzen
fordernd nach den Zitzen
ihrer Mutter springen sah

und mit winzigem Miauen
ihr freches Spiel unter
der Bank treiben

sank mir der Mut.

Wo werden unsere katzenlosen
Computer-Kinder
in Zukunft die Lust hernehmen,
für ihre Erde zu kämpfen?

Die Schöpfung lesen

Wir lesen die Schöpfungsgeschichte nicht mehr mit den Augen des alten Adams und der alten Eva, nicht mehr mit der Brille der Beherrschung. Nein, die Schöpfung ist nicht um der Menschen willen geschaffen. Wir sind nur Teilhabende, Verwalter/innen. Vergessen wir unseren Hochmut. Wir sind nicht die Krone der Schöpfung, sondern Teil der Schöpfung. Nicht Herr und Herrscher, sondern Mitgeschöpf. Nehmen wir in Freiheit unseren Platz ein. Oder sollte sich der Mensch in all seiner zerstörerischen Ausbeutungswut als ein Irrtum der Evolution erweisen? Dem Leben, nicht dem Tod zu dienen, sind wir geschaffen. Alles Geschaffene wird Erlösung finden. Das weiß, spürt, glaubt Paulus. Denn wir sind alle aus einer Hand, aus der Hand der Güte Gottes geschaffen. Wie dringend brauchen wir Menschen doch die Pflanzen, die Wälder, die Seen, die Steine, Vulkane und Meere. Was sind wir ohne die Tiere? Wir ahnen den Keim der Freiheit im Blick der Tiere, in ihrer Sehnsucht, Freude, Erregtheit und Lebendigkeit, die manchmal fast so etwas wie Lachen kennt.