Neuigkeiten

Samstag, 22.09.2018

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein interreligiöses Projekt: Naturschutz als Band der Religionen

Sa 22.09.2018 // 16 – 19 Uhr // Workshop // Kapuziner Klostergarten Münster

Freitag, 29.06.2018

Ethik des Lebendigen - Vom Umgang mit Nutztieren

Fr 29.06.2018 // 18 Uhr // bis So 01.07.2018 // ca 14 Uhr // Tagung // Kloster Stift zum Heiligengrabe // Heiligengrabe

Samstag, 03.03.2018

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein interdisziplinäres Projekt: Die Synergie aus Ökologie und Spiritualität

Sa 03.03.2018 // 16 - 19 Uhr // Workshop // Kapuziner Klostergarten Münster

Mittwoch, 06.12.2017

Die Würde der Tiere - Vortrag und Symposium

Mi 06.12.2017 // 9 - 17 Uhr // Vortrag im Rahmen des Symposiums „Kulturlandschaft im Wandel – biodivers oder artenarm?" // LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Freitag, 15.09.2017

Was die Natur uns predigt - BeSINNungstage InNatura

Fr 15.09.2017 // 16:00 Uhr bis So 17.09.2017 // 14:00 Uhr // Schnupperwochenende im Haus Mariengrund // Münster

Samstag, 09.09.2017

Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen. Ein ökumenisches Projekt: Für eine ökologische Reformation.

09.09.2017 // 16 - 18 Uhr // Workshop // Kapuzinerklostergarten Münster

Neuigkeiten Detail

Dienstag, 14.02.2012

Die Erde gehört uns nicht! Zur Geschichte eines Irrtums Theologische Aspekte der Klimagerechtigkeit
Bärbel Wartenberg-Potter, Bischöfin i.R., Lübeck

Ein Auszug

1. „Prolog im Himmel“

Wir haben ein mächtiges Thema:  Ohne Klimagerechtigkeit kein Frieden.
Mächtige Themen haben oft eine dramatische Geschichte. Goethe zum Beispiel beginnt sein Drama  ‚Faust’, in dem darüber nachgedacht wird, ob der Mensch zum Guten oder zum Bösen neigt, mit einem ‚Prolog im Himmel’: Mephisto fordert Gott zu einer Wette darüber heraus, ob es ihm gelingen werde, Faust zu verführen.

So sehe ich heute eine andere Szene vor mir. Es ist  wieder eine Wette zwischen Gott und Mephisto: Ob der Mensch, der ‚homo sapiens’, das Leben auf dem Planeten Erde durch sein rastloses Streben und seine Tollheit endgültig ruinieren wird. Oder ob er sich doch noch besinnt und die Kräfte aufbringt zu einem - wie man heute sagt - Paradigmenwechsel, oder zur „großen Transformation“1 mit dem Ziel, das Leben zwischen den Menschen und den Mitgeschöpfen zu versöhnen. Das heißt, ob er den Klimawandel verlangsamt. Von mehr können wir  heute schon nicht mehr reden. Mephisto sagt: „Mir ist für meine Wette gar nicht bange.“2 Und Gott hält dagegen: „Ein guter Mensch in seinem Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst.“

Wie damals geht es nicht nur um die Seele des Dr. Faustus. Es geht um die Grundbestimmung des Menschen, ob er das Richtige zu wählen willig und fähig ist. Heute geht es dabei um das Leben von Millionen von Geschöpfen auf dem Planeten Erde. Oder bleibt der Mensch der 'Zauberlehrling', der von der ‚evolutionsinkompatiblen’ Geschwindigkeit seiner Erfindungen überrannt wird, bevor er erkannt hat, was er zu tun im Begriff ist.

Die Wette gilt.


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