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„Tiere des Himmels“

Newsletter 04

 - ein Leseabend über die Bedeutung der Tiere in islamischer und jüdisch-christlicher Tradition.

Am heutigen Dienstag den 25.01.2011 findet um 18 Uhr ein Leseabend über „Tiere in islamischer und christlich-jüdischer Tradition“ statt.

Unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulates der Türkei werden die Berliner Buchautorin Kathleen Göbel und Bischöfin i. R. Wartenberg-Potter aus Lübeck gemeinsam den interkulturellen Blick auf das Tier werfen.

Frau Kathleen Göbel ist Expertin für Orientalistik und Turkologie.

Kathleen Göbel

Nach ihrem Studium der Germanistik, Orientalistik, Turkologie, Kunstwissenschaft und Psychologie sammelte sie während eines längeren Studienaufenthaltes Anfang der 70er Jahre in der Türkei anatolische Geschichten.

Zu Ihren Übersetzungen gehören Werke von Omar Chayyam, Saadi und Rumi. Auch hat sie Mullah Nasrudin, den orientalischen Eulenspiegel, dem deutschsprachigen Leser bekannt gemacht.

Sie wird an diesem Abend Gedankengänge aus der mystisch-orientalischen Tradition vorstellen.

Aus dieser Sichtweise geht man davon aus, dass selbst den leblosen Dingen eine Seele innewohnt, - zu Gottes Ruhm. Die gesamte Natur wird so zum Zeugnis von Gottes Macht, Weisheit und Güte.

Frau Bischöfin i. R. Wartenberg-Potter, Kuratoriumsvorsitzende des Institutes für Theologische Zoologie, sind die Wertschätzung der Tiere und eine Neubesinnung über die Rolle des Menschen wichtige Anliegen. Sie wird Texte aus der jüdisch-christlichen Tradition vorstellen und erläutern.

 

Bischöfin i.R. Wartenberg-Potter

Bischöfin i. R. Wartenberg-Potter studierte zunächst Germanistik und Theologie in Heidelberg und Tübingen und engagierte sich früh in ökumenischer und entwicklungsbezogener Bildungsarbeit.

Von 1980-85 war sie Direktorin der Abteilung „Frau in Kirche und Gesellschaft" des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf, dann bis 1990 Dozentin am „Vereinigten Theologischen College" der Universität der Westindischen Inseln und Universitätspfarrerin in Kingston, Jamaika. Von 1991 bis 1997 war sie im Gemeindepfarramt in Stuttgart-Botnang tätig, dann hatte sie bis 2001 das Amt der Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland inne.

Von 2001 bis 2008 schließlich war sie Bischöfin der Nordelbischen Evangelisch- Lutherischen Kirche für den Sprengel Holstein Lübeck.

2. Literaturhinweise zu den Referierenden und Neuerscheinungen des Institutes

Göbel, Kathleen:

  • Gulistan. Der Rosengarten. Berlin 2008
  • Mullah Nasrudin 2: Orientalische Eulenspiegeleien. Berlin 2007
  • Tiere des Himmels. Weisheitsgeschichten aus dem Islam. Freiburg 2006


Wartenberg-Potter, Bärbel:

  • Südafrika: Schwarzer Widerstand - weiße Herrschaft. Ein Handbuch. Stein/Nürnberg 1975
  • Hg mit Schottroff/Sölle: Das Kreuz - Baum des Lebens. Stuttgart
    1987



Hagencord, Rainer:

  • Das ausgegrenzte Tier integrieren - zum Projekt einer Theologischen Zoologie. In: ALTEX ethik, 2 2010, S. 23-27


3. Hinweis auf die feierliche Schlussveranstaltung


Schon jetzt möchten wir Sie frühzeitig auf die feierliche Schlussveranstaltung der Vorlesungsreihe „Mensch und Tier“ hinweisen. Sie findet am Donnerstag den 03.03.2011 im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster statt: „Doch frag es nur die Tiere, sie lehren es dich.“
Vorgetragen werden Texte und Musik zur Würde des Tieres von: Sibylle Prinzessin von Preußen und Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, Pianistin Caroline Kirchhoff, Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura und Zoodirektor Jörg Adler.

Wir möchten auch auf das Buch von Sibylle Prinzessin von Preußen und Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen hinweisen:

  • Die Liebe des Königs. Friedrich der Große, seine Windspiele und andere Passionen. München 2006


4. Aktuelle Äußerungen zum Dioxin-Skandal von Dr. Rainer Hagencord


Reichen mehr Kontrolle und strengere Zulassungsbedingungen für Futtermittelbetriebe, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner angesichts des Dioxin-Skandals sie vorschreiben will?

Dr. Rainer Hagencord fordert Änderungen in der Tierhaltung und ein klareres Bewusstsein des Verbrauchers für den Zusammenhang von Billigfleisch-Konsum und solchen Skandalen.
Aus dem biblischen Bewusstsein heraus, dass Schweine, Rinder, Puten und Hühner unsere Mitgeschöpfe sind, mit denen der Mensch gemeinsam seine Würde von Gott erhält, sollten ChristInnen schon heute anders einkaufen. Ein verantwortliches Konsumverhalten stärkt auch eine gesunde bäuerliche Kultur und unsere Umwelt. Die Bewahrung der Schöpfung ist uns als sittliche Aufgabe gestellt.

Hören Sie hier ein Interview des Domradios mit Dr. Hagencord nach.

Weiterhin können Sie über diesen Link einen Fernsehbeitrag gesendet im hr fernsehen aus der Sendung horizonte vom 22.01.2011 anschauen.

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