FITZ




 
 

Donnerstag ist Veggietag oder "Münster isst veggie" - Die Auftaktveranstaltung



Jetzt nachdem der Sommer wohl endgültig vorbei zu sein scheint, wird es Zeit sich an erwärmenden Erinnerungen zu erfreuen. Deshalb wollen wir heute an die Auftaktveranstaltung des Veggiedays erinnern, an welcher sich der Förderverein des Institutes für Theologische Zoologie mit einem Stand beteiligt hat.
Am Samstag, den 16 Juli 2011 standen Mitglieder des Vereins sowie Dr. Rainer Hagencord (Leiter des Institutes) Interessierten und Fragenden Rede und Antwort. Es wurden die grundsätzlichen Ziele und das Anliegen des Institutes erklärt und über Projekte und Kooperationen informiert. Mitten zwischen vegetarischen und veganen Imbissständen sowie Bekleidung und Accessoires, den Info-Ständen von Greenpeace, Hof Butenland, Nabu, Vebu, Veggie-Treff, Tierrechtstreff, Umweltforum Münster und dem Umweltamt der Stadt Münster fühlten wir uns in dieser bunten Truppe sehr wohl!

Wir stachen mit dem Projekt der „Theologischen Zoologie“ allerdings ziemlich heraus! Einige Sätze hörten wir von den Vorübergehenden immer wieder: „Wie? Wie heißen Sie?“ „Theolo..., Theologische Zoologie?!“ „Was? Was soll das denn sein?“ „Ist das ein Witz? Ist das ernst gemeint, oder wie?“
Der Name unseres Vereins allein reichte aus, dass die meisten doch mal nachfragen wollten. Und wir standen ehrlich Rede und Antwort.

Die Veranstaltung war aus der Sicht des Vereins ein voller Erfolg. Und als Theologe kam man an diesem Tag voll auf seine Kosten!
„Noch nie, auch nicht an Kirchentagen, habe ich persönlich so viele, tiefgehende Glaubensgespräche mit so unterschiedlichen Leuten geführt.
Die Themen Spiritualität, Kirche, Kirchenkritik, Zweifel, Gott, Atheismus, Religionen, Säkularisierung, Konsumismus, ethische Esskultur, Umgang mit der Schöpfung, den Tieren insbesondere ... die gesamte Bandbreite sprudelte an diesem Tage aus allen Gesprächen rund um unseren Stand! Das Institut trifft mit seinen Fragestellungen nach einer verantwortlichen Lebensführung wirklich den Nerv der Zeit.“ So fasste der Theologiestudent Korbinian Labusch seine Eindrücke des Tages zusammen.

Die Mitarbeiterin Tonja Cappiello war gleich mehrfach beeindruckt: „Erstaunlich, wie groß doch das Interesse an biblischen Themen ist. – Und ich selbst hätte nie gedacht, dass vegane Burger so lecker sein können!“

Zweiter Vorsitzender des Vereins, Michele Cappiello, erfreute sich an dem breiten Zuspruch: „Von jung bis alt – alle zeigten Interesse! Am meisten imponierte mir die Freude, die an diesem Tag bei Besuchern und Veranstaltern spürbar war. Bei diesem Thema geht es um Lifestyle. Vegetarisch essen hat nichts mehr mit Verzicht, sondern mit Gewinn zu tun.“

Auch Dr. Hagencord zeigte sich begeistert: „Am meisten beeindruckt hat mich an diesem Tage die Vielzahl engagierter junger Leute um uns herum. Und es war erstaunlich zu hören, mit welcher Selbstverständlichkeit sowohl über Bileams Eselin und den Schöpfungsauftrag Jesu gesprochen wurde!“

Schauen Sie selbst, mit einigen Klicks auf die Bilder.

Das Quiz

Denn in der Tat hatte der Verein sich für diesen Tag etwas Besonderes ausgedacht: Wir erstellten ein Quiz zum Thema „Tiere in der Bibel“. Zur Beantwortung bedurfte es allerdings einem genaueren Blick in die Bibel. Auch die Tipps der MitarbeiterInnen am Stand waren sicherlich manchmal weiterführend.

Wir haben Ihnen die Fragen abgedruckt, wenn Sie sich selbst versuchen wollen. Hätten Sie alle Antworten gewusst?

Die Auflösungen und den theologischen Hintergrund zu den Fragen liefern wir Ihnen im nächsten Newsletter.


Hätten Sie es gewußt?

1. Was sieht Bileams Eselin (Num 22,23)? 
a) Die heranrückenden Truppen des Pharao
b) Einen Engel
c) Jesus und die Apostel

2. Seit wann ist es den Menschen von Gott erlaubt, Fleisch zu essen (Gen 9,3)?
a) Schon immer
b) Seit der Sintflut
c) Seit dem Auftreten von Elija

3. Jesus war bei den Menschen. War Jesus auch bei den Tieren (Mk 1,13)?
a) Nein
b) Ja, nachdem er mit den Sündern gegessen und getrunken hatte
c) Ja, nachdem er in der Wüste durch den Satan versucht worden war

4. Was tun im ersten Buch Samuel 6,7-12 die Kühe der Philister?
a) Sie ziehen die Lade im Auftrag Gottes entgegen ihres mütterlichen Triebes zurück nach Bet-Schemesch
b) Sie stehen in Kreisformationen um die angreifenden Anhänger Dagons
c) Sie springen von selbst in das Opferfeuer der Israeliten

5. Welche Rolle spielen die Tiere in Hiob 12,7-10?
a) Sie sollen Hiob und seinen Freunden als Freudenmahl dienen
b) Sie haben das natürliche Wissen um das Wirken der Macht Gottes
c) Sie kämpfen mit Gott und den Menschen gegen die entfesselten Mächte der Finsternis

Hinweis

Getreu des Mottos „Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“ möchte das ITZ auf die Fachtagung am 23.11.–25.11.2012

Doch frag nur die Tiere, sie lehren es dich. (Hiob 12,7)
Die Bedeutung einer neuen Wahrnehmung des Tieres für Theologie und Spiritualität

hinweisen.

Veranstalter der Tagung ist das ITZ unter der Leitung von Dr. Rainer Hagencord, in Kooperation mit dem Seminar für philosophische Grundfragen der Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU, dem Seelsorgeamt des Bistums Münster sowie der katholisch-sozialen Akademie FRANZ HITZE HAUS, die gleichzeitig Veranstaltungsort ist.

Im Fokus der Tagung Doch frag nur die Tiere, sie lehren es dich.(Hiob 12,7) Die Bedeutung einer neuen Wahrnehmung des Tieres für Theologie und Spiritualität, steht eine Auseinandersetzung mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren. In Vorträgen und Workshops gehen die TeilnehmerInnen der Bedeutung des Tieres in theoretischen und praktischen Kontexten nach. Renommierte WissenschaftlerInnen aus Biologie, Neurowissenschaften, Theologie, Philosophie, Pädagogik und Orientalistik werden die Rolle des Tieres aus ihrer Perspektive – gemeinsam mit den TeilnehmerInnen – beleuchten und diskutieren. Im Fokus steht eine praxisrelevante Umsetzung der Ziele einer theologischen Zoologie in den jeweiligen Handlungskontexten von Schule, Gemeinde und Umweltarbeit. Teilnehmende sollen hierbei Impulse für ihre Praxisfelder erhalten.

Eingeladen sind alle InteressentInnen, im Besonderen Studierende, Promovierende und Lehrende der Universitäten und Hochschulen, LehrerInnen, SeelsorgerInnen und umweltpolitisch Engagierte. Für Studierende und Promovierende wird ein Call for Papers/Posters ausgeschrieben.
Weitere Informationen über Anmeldemöglichkeiten sowie Details und Updates über den Stand der Tagung erfahren Sie in den nächsten Newslettern.

Weiterhin möchte das ITZ auf folgende Veranstaltungen hinweisen

29.9.2011 19:00 Uhr
Kunsthaus Kloster Gravenhorst: zur Ausstellung von Nicole Schuck "Zeittiere und 185 Einwohner je km2" Gastvortrag "Das Tier als Herausforderung für unseren Glauben"

Weitere Informationen finden Sie unter: www.da-kunsthaus.de

 

6.10.2011 (Beginn der Ringvorlesung)
Univ.-Prof. Dr. Heribert AIGNER
Karl-Franzens-Universität Graz/Alte Geschichte
Ringvorlesung „Das Tier und Wir. Von geliebten, gefürchteten und gegessenen Gefährten“

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.uni-graz.at/ringvorlesung_tier

 

7. -9.10.2011 
Tagungszentrum Hohenheim "Den Tieren gerecht werden. Das Mensch-Tier-Verhältnis in Christentum und Buddhismus" in: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.akademie-rs.de/pressearchiv.html?&no_cache=1&tx_cripressrelease_pi1[showUid]=327&cHash=8872b5a0eb

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Einzelne Spenden können Sie ebenso wie regelmäßige Förderbeiträge steuerlich absetzen. Zum Jahresanfang erhalten Sie von uns Ihre Zuwendungsbescheinigung.

Als Fördermitglied erhalten Sie von uns regelmäßig Informationen über Aktionen, Projekte und Veranstaltungen des Institutes.  

Die Höhe des Förderbeitrages können Sie selbst bestimmen, die Mindesthöhe beträgt 30 Euro pro Jahr.  

Spendenkonto:
Stichwort „Theologische Zoologie“
Darlehenskasse Münster eG
BLZ 400 602 65
Kto 450 415 00        


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  Kontakt    
  Förderverein des Institutes für Theologische Zoologie e.V.

Haus Mariengrund
Nünningweg 133
48161 Münster
Telefon +49 (0)251 5301696 (unverändert) Durchwahl +49 (0)251 87112-16 (neu!)

Redaktionell verantwortich:
Dr. Rainer Hagencord