FITZ




 
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Institutes für Theologische Zoologie

Wir freuen uns sehr über das rege Interesse an unserem Newsletter. Unsere Themen sind dieses mal:

I. DIPLOMARBEIT
über das Institut für Theologische Zoologie von Frau Michelle VerËgin, Berlin

II. HAUSAREIT
im Rahmen eines Seminars zur Theologischen Zoolgie von Philipp Schmitz, Münster

III. REZENSION
von Matthias Micheel, Schlangen, zu Rainer Hagencords Veröffentlichung „Die Würde der Tiere.
Eine religiöse Wertschätzung.“

IV. PREDIGT
unserer Kuratoriumsvorsitzenden Bischöfin i.R. Wartenberg-Potter vom DEKT in Hamburg 2013

V. TAGUNG
"Was können wir von den Tieren lernen?": Das Institut für Theologische Zoologie läd in Kooperation mit der Ev.
Akademie des Rheinlandes ein.

VI. LEBENSRAUM KIRCHTURM
Ein Projekt des NABU-Deutschland ganz im Sinne der Theologischen Zoologie

VII. VERANSTALTUNGSTIPP
Termine zum Vortrag „Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“ von Melanie Joy

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen das gesamte Team des Fördervereins!


I. DIPLOMARBEIT

Frau Michelle Vergin gibt mit ihrer Diplomarbeit „Theologie mit dem Gesicht zum Tier. - Rainer Hagencords Neubestimmung des Verhältnisses zum Tier“ bereits in ihrer Einleitung  einen Überblick über die Entwicklung der theologischen Strömungen bis hin zur Etablierung der Theologischen Zoologie. In der Folge stellt sie in guter Übersichtlichkeit die Perspektiven auf die Mensch-Tier-Beziehungen im geschichtlichen Wandel, auf das Tier im Kontext biblischer Anthropologie und auf die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie vor.

Besonders bemerkenswert ist ihre Hervorhebung des Diskussionspotentials einer zeitgenössischen theologischen (tatsächlich, wie sie herausarbeitet: Neu-)Bestimmung des Tier-Mensch-Verhältnisses in der Gegenwart. Der Bezug zu kirchlicher Beteiligung an dem gesellschaftlichen Diskussionsprozess rund um diese Verhältnisbestimmung wird hergestellt: „Das Mensch-Tier-Verhältnis ist kein fernliegendes oder abstraktes Thema, es betrifft grundlegende Lebensvollzüge, die in einen globalen Zusammenhang und einen existentiellen Fragekomplex verweisen.“ (S. 46) (Korbinian Labusch)

Zur Diplomarbeit (PDF)


II. HAUSARBEIT

Ausgehend von der Textstelle „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn“ (Jes 1,3) begibt sich Philipp Schmitz auf eine „Spurensuche“ nach Aussagen über die Gotteserkenntnis unserer Mitgeschöpfe in der Heiligen Schrift. Seine Orientierung an Aussagen des großen katholischen Theologen Karl Rahners machen seine Arbeit besonders spannend. (Korbinian Labusch)

Zum Abstract (PDF)
Zur Hausarbeit (PDF)


III. REZENSION

„… Hagencords Rückbesinnung auf die biblisch-theologische Relevanz der Natur und besonders der Tiere zeitigt durchaus sehr „innerweltliche“ Konsequenzen. Hagencord schärft das Bewusstsein dafür, wie katastrophal sich unser Lebenswandel auf unsere Mitwelt und damit auf uns selber auswirkt und plädiert für eine neue Sicht der Tiere „als von Gott Gesegnete und mit ihm Verbündete“ (117 ff.). Das ist zunächst eine massive Anfrage an uns selbst als „Konsumenten“ und die oft erschreckende Banalität unserer Bedürfnisse. Und vielleicht auch an unsere herkömmliche Art und Weise, (praktisch) Theologie zu treiben. …“ (Matthias Micheel)

Zur Rezension (PDF)


IV. PREDIGT

„… Die  Augen Gottes.

Wir wissen, wie sehr der Blick eines geliebten Menschen in uns ungeahnte Kräfte der Kreativität und Lebensliebe entbinden kann.Wie viel mehr wird der Blick Gottes uns stark machen!
Denn Gott ist es, der/die auch die Evolution im Blick hat.

 

Blicke uns an, Gott des Lebens!

Aus der Tiefe des Wassers.

Im Blick eines Tieres.

Mit den Augen der Menschen..

Hilf uns leben!

Weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden

mit den Menschen und mit der ganzen Erde.

Amen. …“ (Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter)

Zur Predigt (PDF)


V. TAGUNG

"Was können wir von den Tieren lernen?“

6./7. September 2013 in Bonn
Evangelische Akademie im Rheinland
in Kooperation mit dem Institut für Theologische Zoologie

Zur Tagungsankündigung und Anmeldung


VI. LEBENSRAUM KIRCHTURM

NABU und Kirchen gemeinsam für den Artenschutz

“… Viele Vogelarten siedeln sich gerne in der Nähe des Menschen an. Turmfalken, Dohlen, Fledermäuse oder Schleiereulen nutzen Kirchtürme und andere Gebäude in Städten und Dörfern als Ersatz für natürliche Bruthöhlen in Felsen oder Bäumen. Viele der Arten leiden jedoch darunter, dass Brutmöglichkeiten in den Siedlungen zunehmend verloren gehen. Bei Kirchturmsanierungen werden zum Beispiel Einfluglöcher oder Brutnischen verschlossen oder Gitter zur Abwehr von Tauben angebracht. Auch kleine Arten wie Spatz oder Hausrotschwanz stehen dann vor verschlossener Tür. …” (NABU)

Zu den Informationen des NABU


VII. VERANSTALTUNGSTIPP

„…In ihrem Vortrag mit Präsentation erläutert Dr. Melanie Joy anschaulich diese Lücke im menschlichen Bewusstsein. Die Auseinandersetzung mit diesem Aspekt der menschlichen Psyche eröffnet die Möglichkeit, durch Reflexion aufmerksamere ZeugInnen sozialer Ungerechtigkeit zu werden und zu einer bewußteren Konsumentscheidung zu gelangen.

Durch ihre leicht zugängliche, spannende, aber dennoch anspruchsvolle Herangehensweise, begeistert sie ihre ZuhörerInnen, unabhängig von persönlichen Essgewohnheiten. …“ (Compassion Media)

Zur Reiseroute von Melanie Joy


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Einzelne Spenden können Sie ebenso wie regelmäßige Förderbeiträge steuerlich absetzen. Zum Jahresanfang erhalten Sie von uns Ihre Zuwendungsbescheinigung.

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Die Höhe des Förderbeitrages können Sie selbst bestimmen, die Mindesthöhe beträgt 30 Euro pro Jahr.  

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Darlehenskasse Münster eG
BLZ 400 602 65
Kto 450 415 00        


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Haus Mariengrund
Nünningweg 133
48161 Münster
Telefon +49 (0)251 5301696 (unverändert) Durchwahl +49 (0)251 87112-16 (neu!)

Redaktionell verantwortich:
Dr. Rainer Hagencord