FITZ




 
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Institutes für Theologische Zoologie

Selten hat eine Papst-Enzyklika für solche Aufmerksamkeit gesorgt wie die Anfang Juni veröffentlichte Stellungnahme von Papst Franziskus (Laudato si) zur globalen Problematik der Zerstörung unseres Planeten und seiner Bewohner, Mensch, Tier und Pflanze, durch uns Menschen, die wir uns die ‚Krone der Schöpfung‘ nennen. Bei aller Dramatik ist es erfreulich, wie viele Gruppierungen, ob religiös oder nicht-religiös, den Gedanken des Papstes zustimmen. Denn hier geht es um keine Fragen konfessioneller Überzeugungen, sondern um sehr elementare Gemeinsamkeiten von Lebenserhaltung oder Zerstörung. Wir hoffen, Teil der Bewegung zur Lebenserhaltung sein zu können und sind dankbar für Ihre Unterstützung unserer Arbeit. Diese auch finanziell auf sichere Füße zu stellen ist für uns jedoch nach wie vor eine überaus große Herausforderung.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre unseres Newsletters, in dem sich auch dieses Mal eine Reihe von Links zu informativen Text- und Video-Beiträgen befinden.

Ingeborg Rehder
Mitarbeiterin des FITZ

 

 


Quelle: Michele Cappiello

‚Laudato si‘: Schöpfungs-Enzyklika von Papst Franziskus. Kommentare von Dr. Rainer Hagencord

Die inzwischen Schöpfungs- oder Umwelt-Enzyklika genannte Stellungnahme von Papst Franziskus ist dem Institut für Theologische Zoologie (ITZ) aus der Seele gesprochen! Dass die Affinität und Kompetenz der Theologischen Zoologie zu dieser Thematik inzwischen von vielen Stellen geschätzt wird, zeigt sich an zunehmenden Anfragen seitens der Medien zu einer Kommentierung dieser Enzyklika. Unter den folgenden Links finden Sie einen Kommentar bei domradio.de sowie ein spannendes Interview mit der Landeszeitung Lüneburger Heide. Die von Rainer Hagencord bei Domradio gewählte Überschrift ‚Macht euch zum Untertan der Erde!‘ spricht für sich.

Interviews mit Dr Rainer Hagencord:

Landeszeitung Lüneburger Heide 26.06.2015

Domradio 18.06.2015

Lesetipp: Enzyklika von Papst Franziskus


Dr. Jane Goodall ermutigt das Institut für Theologische Zoologie. Intensivierung der Zusammenarbeit geplant

Quelle: Lorenz Knauer

Dr. Jane Goodall, die inzwischen 81-jährige und zu den bekanntesten Verhaltensforscherinnen und Naturschützerinnen zählende Friedensbotschafterin der UN, traf sich im Rahmen ihres Münster-Besuches am Donnerstag, 11.6.2015, mit Dr. Rainer Hagencord, Leiter des Institutes für Theologische Zoologie (ITZ) in Münster. Als Schirmherrin ermutigte Sie das Institut den innerkirchlichen Dialog für mehr nachhaltiges Bewusstsein und Handeln weiter voranzubringen.

„Nach dem freundschaftlichen Gespräch war klar, dass wir unsere Zusammenarbeit mit den Jane Goodall Instituten in Deutschland und Österreich weiter ausbauen möchten. Für Münster planen wir ein erstes Roots & Shoots-Projekt“,  erklärte Rainer Hagencord.

„Roots & Shoots“ ermutigt vor allem junge Menschen lokale Projekte im Bereich Umweltschutz umzusetzen. Denn, so Jane Goodall auch bei ihrem Münsterbesuch: Jeder kann einen Unterschied machen. Jeder kann dort, wo er ist, einen Beitrag leisten um diesen Planeten zu einem lebenswerteren Ort zu machen.

Jane Goodall und Rainer Hagencord haben sich bereits 2002 bei Jane Goodalls erstem Münsterbesuch kennengelernt. Gern übernahm sie die Schirmherrschaft über das von Rainer Hagencord und Anton Rotzetter ins Leben gerufene Institut für Theologische Zoologie, das sich für mehr Respekt gegenüber unseren Mitgeschöpfen, den Tieren, und verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln einsetzt. Zusammen mit den Institutsgründern eröffnete sie das ITZ im Dezember 2009 in Münster.

Lesetipp inkl. Video zu Jane Goodalls neuem Buch:  Seeds of Hope


Quint Buchholz beim Vortrag
Quelle: Tonja Cappiello

Kooperationsauftakt von LWL-Klinik und ITZ: Das Arche Noah-Projekt. Nachbericht zur Ausstellungseröffnung mit Quint Buchholz

Das ITZ führt derzeit Gespräche zu Kooperationsprojekten mit der LWL-Klinik Münster. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und werden berichten! 

Zum Kooperationsauftakt fand am 29. Mai 2015 auf dem Gelände der LWL-Klinik die Ausstellungseröffnung zum ‚Arche Noah Projekt‘ statt, in dem Bilder und Skulpturen von Patientinnen und Patienten gezeigt werden, die in Zusammenarbeit mit den Kunsttherapeutinnen und -therapeuten der Klinik entstanden sind. „Unser Arche-Noah-Projekt will zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Arche Noah, den Themen der Schöpfung, der Beziehung des Menschen zu seinen Mitgeschöpfen einladen“, sagte Dr. Erika Schweizer, Seelsorgerin in der LWL-Klinik Münster, zum Auftakt der Vernissage.

Die Veranstaltung verdeutlichte die Wertschätzung für die Arbeiten der Patienten/Innen und bot für das ITZ eine gute Gelegenheit zur Institutsdarstellung. Der äußere Rahmen war stimmig. Eine zusätzliche Bereicherung der Vernissage war der vor allem durch seine Kinder- und Jugendbuch–Illustrationen bekannte Künstler Quint Buchholz, der sich als Autor und Maler auch mit dem Mensch-Tier-Verhältnis auseinandersetzt. Er stellte seinen 2012 erschienenen Bild-und Textband ‚Quints Tierleben‘ vor und beeindruckte neben seiner ruhigen Art mit dem Plädoyer für eine neue Haltung zum Tier und den Vegetarismus. Das Tier sei nicht für den Menschen da und kennzeichnend für die christliche Sicht sei, dass der Stärkere nicht seine Macht ausnutzt.

Die Kunstwerke der Patienten können noch bis zum 13. August 2015 besichtigt werden.

Weitere Infos zur laufenden Ausstellung

 

Video zu: Quints Tierleben


Ergebnisse des Dialogforums „Religionen für biologische Vielfalt“

Dass gerade bei religiös ausgerichteten Menschen, die zumeist ein Grundanliegen der Mitverantwortung über die eigenen Belange hinaus verbindet, das Thema der Schöpfungsbewahrung beheimatet sein sollte, wird derzeit besonders intensiv diskutiert. Auch Papst Franziskus weist in seiner Enzyklika darauf hin und ruft zu einem Dialog der Religionen auch zu diesem Thema auf.

Ein solcher Dialog fand im Februar 2015, initiiert vom Abrahamischen Forum in Deutschland e.V. im Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn statt. Neun unterschiedliche Religionsgemeinschaften trafen sich dort zusammen mit Naturschutzgruppen zu einem Dialogforum mit dem Thema ,Religionen und Naturschutz – Gemeinsam für biologische Vielfalt‘. Auch das ITZ war bei diesem Dialogforum vertreten.

Die Religionsgemeinschaften verständigten sich auf konkrete Anregungen für die praktische Arbeit zur Schöpfungsbewahrung. Das ITZ wird die in einer gemeinsamen Erklärung aufgeführten Arbeitsaufgaben weiter verfolgen. Sie sind im Einzelnen nachzulesen unter dem folgenden Link:

Lesetipp: Flyer

 


Haben Sie Fragen oder Interesse an einer Kooperation mit dem ITZ? Sprechen Sie uns an!

Foto Dr. Rainer Hagencord, Leiter des ITZ
Dr. Rainer Hagencord, Leiter des ITZ, hagencord@theologische-zoologie.de, +49 251 5301696
Foto Tonja Cappiello, Mitarbeiterin des ITZ
Tonja Cappiello, Mitarbeiterin des ITZ, t.cappiello@theologische-zoologie.de, +49 251 48449123
Foto Petra Runte, Mitarbeiterin des ITZ
Petra Runte, Mitarbeiterin des ITZ, p.runte@theologische-zoologie.de, +49-171-9917598

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Einzelne Spenden können Sie ebenso wie regelmäßige Förderbeiträge steuerlich absetzen. Zum Jahresanfang erhalten Sie von uns Ihre Zuwendungsbescheinigung.

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Die Höhe des Förderbeitrages können Sie selbst bestimmen, die Mindesthöhe beträgt 30 Euro pro Jahr.  

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