Neuigkeiten

Montag, 05.10.2020

Kevelaerer Gespräche: "Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir." (Enzyklika Laudato Si 83)

Mo 05.10.2020 // 18:00 Uhr // Vortrag und Diskussion // Kevelaer

Montag, 28.09.2020

Wie hältst Du's mit dem Tier?

ab Mo 28.09.2020 // 19:30 Uhr // 9 Termine // Ein Streifzug durch die Bibel, ihre Umwelt und Wirkungsgeschichte // Kleve

Freitag, 11.09.2020

Auf dem Weg zu einer Grünen Reformation - Unterwegs mit Lamas

Fr 11.- Sa 12.09.2020 // Vorträge und Lamawanderung // Haus Bittenhalde, Meßstätten-Tieringen

Montag, 10.02.2020

Nachmittagsakademie unterwegs - Pilgerspaziergang mit Lamas

Mo 10.02.2020 // 14 - 17 Uhr // Pilgerspaziergang mit Lamas // Frickenhausen-Linsenhofen

Sonntag, 02.02.2020

AUSGEZEICHNET - Projektauszeichnung + Buchvorstellung

2.2.2020 // 17:00 - 18:00 uhr // Projektauszeichnung durch Bundesministerin Svenja Schulze, BMU // Kapuzinerkloster Münster

Donnerstag, 23.01.2020

Gott und die Tiere

23.01.2020 // 19:30-21:30 Uhr // Soirée am Dom // Frankfurt

Montag, 13.01.2020

Menschen brauchen Tiere!?

Mo 13.01.2020 // 15 - 17 Uhr // Vortrag // Nürtingen-Roßdorf

Sonntag, 15.12.2019

10 Jahre Insitut für Theologische Zoologie - Pionierauftrag Tierwürde

So 15.12.2019 // Impulsvorträge und Musikalisches zum Jubiläum des ITZ // Haus Mariengrund Münster

Mittwoch, 27.11.2019

Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir

27.11.2019 // 19 Uhr // Vortrag aus der Reihe "Mensch & Schöpfung" / Freiburg

Samstag, 16.11.2019

Heilsame Berührung (2019/7)

Sa 16.11.2019 // 15-18:30 Uhr // Meditative Körperarbeit mit Tier und Mensch // Haus Mariengrund Münster

Samstag, 16.11.2019

Warum Tiere den Menschen gut tun und wir ihnen nicht (WS19/4)

Sa 16.11.2019 // 9-18 Uhr // Seminar für Studierende der KatHo Münster // Allwetterzoo Münster

Freitag, 15.11.2019

Warum Tiere den Menschen gut tun und wir ihnen nicht (WS19/3)

Fr 15.11.2019 // 15-19 Uhr // Seminar für Studierende der KatHo Münster // Haus Mariengrund

Dienstag, 12.11.2019

Austauschen & Vernetzen - für ein Miteinander von Mensch & Tier (7/19)

Di 12.11.2019 und jeden weiteren 2. Dienstag im Monat // 19 Uhr // Stammtisch Theologische Zoologie // Restaurant Vaust // Berlin

Montag, 11.11.2019

Von Menschen und Tieren - Salon über ein uraltes Mit- und Gegeneinander

Mo 11.11.2019 // 19:30 Uhr // Podiumsdiskussion // Berlin

Freitag, 01.11.2019

Theologischer Antispeziesismus – Wege zu einer neuen Allianz

01.11.2019 // Vortag im Rahmen der 3. PETA Tierrechtskonferenz // Berlin

Kuratorium I Prof. Dr. Stefan Schlatt

Prof. Dr. Stefan Schlatt, Direktor des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Münster

Prof. Dr. Stefan Schlatt

Universitätsprofessor und Direktor des Centrums für Reproduktionsmedizin
und Andrologie
Domagkstraße 11
48149 Münster
Tel.: +49 2 51/83 - 5 60
Fax: +49 2 51/83 - 5 48 00
E-Mail: Stefan.Schlatt@ukmuenster.de
http://repro.klinikum.uni-muenster.de/html/quadega.html

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Schlatt stammt aus Rhede in Westfalen, wuchs in Bocholt auf und hat 1992 an der Westfälischen Wilhelms Universität (WWU) im Fach Biologie promoviert. Danach verbrachte er einige Jahre als Stipendiat am Institute of Reproduction and Development der Monash Universität in Australien und dem Center for Animal Transgenesis and Germ Cell Research der University of Pennsylvania in den USA. Er habilitierte 1999 an der medizinischen Fakultät der WWU mit der Lehrbefugnis Reproduktionsbiologie. Im Jahr 2003 verließ er die WWU und arbeitete bis Juni 2008 als Associate Professor am Department of Cell Biology and Physiology der University of Pittsburgh in den USA. Seit Juli 2008 ist er Universitätsprofessor und Direktor des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie der WWU. In seiner Forschung dreht sich alles um Fortpflanzung, insbesondere beim Mann. Von der Entwicklung des Hodens, der Regulation der Reproduktionsorgane bis zu Stammzellen im Hoden reicht das weite Spektrum der Arbeiten. Er hat viele klinisch relevante Studien publiziert, die häufig an Affen durchgeführt wurden. Dabei stehen vor allem Studien im Vordergrund, die zum Ziel haben, Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer Tumorbehandlung infertil wurden, eine realistische Chance auf eine Vater- oder Mutterschaft im Erwachsenenalter zu ermöglichen. Neben diesen klinisch relevanten Studien hat Prof. Schlatt auch viele physiologische Studien durchgeführt, bei denen unterschiedliche Tierarten vom Molch bis zum Hamster verwendet wurden, um unterschiedlichste Aspekte der Fortpflanzung zu untersuchen, angefangen von molekularen und zelluläre Mechanismen in kultivierten Zellen bis zu saisonalen Zyklen der Fortpflanzung, des Fells und des Verhaltens bei weiblichen Hamstern.

Preise und Auszeichnungen

  • 1995-1997 Junior Ausbildungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1997 Research Training Fellowship in Reproductive Biology, Wellcome Trust, London, UK
  • 2000-2003 Heisenberg-Stipendium der DFG
  • 2005 Dozor Visiting Scholarship, Ben Gurion University of the Negev, Israel
  • 2002-2007 Associate Editor of the Journal "Human Reproduction" 2007- Associate Editor of the Journal "Molecular Human Reproduction"

Publikationen (ausgewählt von ca. 100 Artikeln in Zeitschriften)

  • Schlatt S, Rosiepen G, Weinbauer GF, Rolf C, Brook PF, Nieschlag E. Germ cell transfer into rat, bovine, monkey and human testes. Human Reproduction 14: 144-150 (1999)
  • Honaramooz A, Snedaker A, Boiani M, Scholer H, Dobrinski I, Schlatt S. Sperm from neonatal mammalian testes grafted in mice. Nature 418: 778-781 (2002)
  • Schlatt S, Honaramooz A, Boiani M, Schöler HR, Dobrinski I. Progeny from sperm obtained after ectopic grafting of neonatal mouse testes. Biol Reprod 68: 2331-2335 (2003)
  • Schlatt S, Honaramooz A, Ehmcke J, Goebell, PJ, Rübben H, Dhir R, Dobrinski I, Patrizio P. Limited survival of adult human testicular tissue as ectopic xenograft. Hum Reprod 21: 384-389 (2006)
  • Jahnukainen K, Ehmcke J, Nurmio M, Schlatt S. Irradiation causes acute and long term spermatogonial depletion in cultured and xenotransplanted testicular tissue from juvenile non-human primates. Endocrinology 148: 5541-5548 (2007)
  • Schlatt S, Pohl CR, Ehmcke J, Ramaswamy S. Age-related changes in diurnal rhythms and levels of gonadotropins, testosterone and inhibin B in male rhesus monkeys (Macaca mulatta). Biol Reprod 79: 93-99 (2008)


Übersichtsartikel in deutscher Sprache:

  • Schlatt S. Der verborgene Schatz des Mannes: Grundlagen und klinische Relevanz von testikulären Stammzellen. Forschungsjournal der Universität Münster, Nr. 2, 2001, pp 37-39
  • Gassei K, Schlatt S. Fertilitätskonservierende Maßnahmen bei Männern - Perspektiven neuer Techniken. Gynäkologische Endokrinologie 4: 215-222 (2006)

Zugang zum Thema

Obwohl viele der von Prof. Schlatt unternommenen Arbeiten als Tierversuche gelten, mit denen physiologische Prozesse analysiert werden, hat er eine große Zuneigung allen Tieren gegenüber. Einer pauschalen Verurteilung von Tierversuchen steht er allerdings sehr kritisch gegenüber. Andererseits achtet er sehr darauf, dass die Zahl der Tiere in experimentellen Studien kritisch kontrolliert wird und die Haltungsbedingungen optimiert sind. Experimentelle Verfahren werden mit möglichst geringer Beeinträchtigung der Tiere durchgeführt. Prof. Schlatt hat neben seinem Biologie-Studium ein Studium der katholischen Theologie absolviert. Dabei standen sehr oft auch Fragen nach der Verantwortbarkeit von Tierversuchen und dem Wert des Tieres im Mittelpunkt. Seine Abschlussarbeit im Fach Philosophie beschäftigte sich mit der interessanten Frage nach der "Vernunft der Tiere", die von dem schottischen Philosophen David Hume in seiner Abhandlung über die Vernunft des Menschen erörtert wurde. Sein Themengebiet der Reproduktionsbiologie bietet mannigfaltige Optionen, sich mit elementaren Problemen zur Definition von Leben und der Terminierung des Beginns von neuem Leben auseinander zu setzen sowie die grundlegenden Prozesse der evolutiven Mechanismen und der Fortpflanzungsstrategien zu studieren. Deshalb ist er mit großem Interesse und unbändigem Enthusiasmus der Einladung gefolgt, Mitglied des Kuratoriums des Institutes für theologische Zoologie zu werden.