Neuigkeiten

Sonntag, 15.12.2019

10 Jahre Insitut für Theologische Zoologie - Pionierauftrag Tierwürde

So 15.12.2019 // Lesungen und Impulse zum Mensch-Tier-Verhältnis // Haus Mariengrund Münster

Sonntag, 29.09.2019

Mit den Pilger-Lamas unterwegs

So 29.09.2019 // 11:30 uhr // Bahnhof Winnenden

Dienstag, 24.09.2019

European Network of Animal Studies in Theology

24.-26.09.2019 // Eröffnungskonferenz zur Vernetzung der Forschungsgruppen // Technische Universität Dortmund

Samstag, 17.08.2019

Heilsame Berührung (2019/5)

Sa 17.08.2019 // 15-18:30 Uhr // Meditative Körperarbeit mit Tier und Mensch // Haus Mariengrund Münster

Sonntag, 14.07.2019

Mit Lamas als Wegbegleiter unterwegs - Sonntagsausflug im TAFF

So 14.07.2019 // 10:30 - 13:30 Uhr // Reutlingen-Ohmenhausen

Mittwoch, 10.07.2019

Besuchsreise von Pro Animale-Tierschutzeinrichtungen inkl. Vortrag von Dr. Hagencord

10.-15.07.2019 // Führungen durch Tierschutzeinrichtungen und Vortrag // Nähe Frankfurt Oder und Nordpolen

Samstag, 06.07.2019

Tiere, Pflanzen, Kita! Weiterbildung für Erzieher*innen und andere Interessierte

06.07.2019 // 9:30 - 17:00 Uhr // Weiterbildung // Haus Mariengrund Münster

Donnerstag, 04.07.2019

Dilemma Tierversuch?

04.07.2019 // 13-16:30 Uhr // Vortrag und Diskussion // TU Dortmund

Dienstag, 02.07.2019

Der Wald - Gottes Schöpfung oder menschliche Ressource?

Di 02.07.2019 // 19 Uhr // Vortrag // Kapuzinerkloster Münster

Montag, 01.07.2019

Und die Eselin sah den Engel Gottes (Num,23) - Schöpfungstheologie und Schöpfungsspiritualität im Angesicht der Tiere

Mo 01.07. - Di 02.07.2019 // Tagung // Haus Mariengrund Münster

Sonntag, 30.06.2019

Heilsame Berührung (2019/4)

So 30.06.19 // 15-18:30 Uhr // Meditative Körperarbeit mit Tier und Mensch // Haus Mariengrund Münster

Samstag, 29.06.2019

Wer singt, brummt und zirpt denn da? Tierstimmen in ihrer ökologischen und spirituellen Bedeutung

Sa 29.06.2019 // 16 – 19:30 Uhr // Impulse - Wahrnehmungen - Verköstigungen: Naturkundliche & theologische Führung inkl. klösterlichem Abendessen // Kapuziner Klostergarten Münster

Mittwoch, 19.06.2019

Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) in Dortmund

19.-23.06.2019 // Markt der Möglichkeiten // Gottesdienst für Mensch und Tier // Dortmund

Samstag, 15.06.2019

Unsere einheimischen Bienen - bedrohte Vielfalt

15.06.2019 // 14 Uhr // Vortrag und Führung // Kapuziner Klostergarten Münster

Donnerstag, 06.06.2019

Schön ist er und fröhlich und kraftvoll und stark - Bruder Feuer

Do 6.6.2019 // 18 Uhr // Einweihung der Station Bruder Feuer // Kapuziner Klostergarten Münster

Kuratoriumsvorsitzende I Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter

Bischöfin i. R. Bärbel Wartenberg-Potter, Kuratoriumsvorsitzende

geb. 1943 in Pirmasens/Pfalz
Von 1963 bis 1968 Studium der Germanistik und Theologie mit dem Abschluss zum Höheren Lehramt und zweiter Theologischer Dienstprüfung in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
1970-1972 Mitarbeit in der "Aktion Missio", eine evang.-katholischen Arbeitsgemeinschaft für Mission, Ökumene und Entwicklung.
1976 Studienleiterin im Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit der Landeskirche in Stuttgart.
1980 in der Württembergischen Landeskirche zur Pfarrerin ordiniert.
1980 Direktorin in die Abteilung Frau in Kirche und Gesellschaft des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf.
Von 1985 bis 1990 Dozentin an der Universität der Westindischen Inseln für Contemporary Trends in Theology an der Universität der Westindischen Inselns und zugleich Universitätspfarrerin in Kingston/Jamaika. Arbeit mit Frauen ein einem Armenghetto in Kingston.
1991 -1997 Gemeindepfarramt in Stuttgart-Botnang im Dekanat Stuttgart-Mitte.
Von 1997 bis 2001 Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland in Frankfurt am Main.
Von 2001 bis 2008 Bischöfin des Sprengels Holstein-Lübeck der Nordelbischen Evangelischen Lutherischen Kirche (NEK). Bischofskirche war der Lübecker Dom.
Verheiratet mit dem früheren Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Dr. Philip Potter, wohnhaft in Köln.

Veröffentlichungen

  • Wir werden unsere Harfen nicht an die Weiden hängen, Engagement und Spiritualität, Stuttgart 1986, (4. Auflage 1990)
  • Die Reise der Pachamama, Eine theologische Erzählung, Stuttgart 1989
  • Das Kreuz: Baum des Lebens, zusammen mit Dorothee Sölle und Luise Schottroff, Stuttgart 1987
  • Was tust du, fragt der Engel, (Hg.) Mystik im Alltag, Freiburg 2004
  • Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, Die Bergpredigt lesen, Freiburg 2007
  • Mitleidenschaft, Geistliche Mut- Mahn- und Trost-Reden einer ökumenischen Bischöfin, Stuttgart 2010
  • Zahlreiche Beiträge und Predigten zu den Themen Spiritualität, Gerechtigkeit in der einen Welt, Armut und Reichtum, Frauen, Frauen und Männer, weltweite und Konfessions - Ökumene, Schöpfungsbewahrung, Bibelarbeiten, Feministische Theologie.
  • Gegenwärtig arbeite ich an einer Textsammlung für jeden Tag, einem "Schöpfungsbrevier"

Texte

Kleine Katzen

Als ich die vier kleinen
schwarzen Katzen
fordernd nach den Zitzen
ihrer Mutter springen sah

und mit winzigem Miauen
ihr freches Spiel unter
der Bank treiben

sank mir der Mut.

Wo werden unsere katzenlosen
Computer-Kinder
in Zukunft die Lust hernehmen,
für ihre Erde zu kämpfen?

Die Schöpfung lesen

Wir lesen die Schöpfungsgeschichte nicht mehr mit den Augen des alten Adams und der alten Eva, nicht mehr mit der Brille der Beherrschung. Nein, die Schöpfung ist nicht um der Menschen willen geschaffen. Wir sind nur Teilhabende, Verwalter/innen. Vergessen wir unseren Hochmut. Wir sind nicht die Krone der Schöpfung, sondern Teil der Schöpfung. Nicht Herr und Herrscher, sondern Mitgeschöpf. Nehmen wir in Freiheit unseren Platz ein. Oder sollte sich der Mensch in all seiner zerstörerischen Ausbeutungswut als ein Irrtum der Evolution erweisen? Dem Leben, nicht dem Tod zu dienen, sind wir geschaffen. Alles Geschaffene wird Erlösung finden. Das weiß, spürt, glaubt Paulus. Denn wir sind alle aus einer Hand, aus der Hand der Güte Gottes geschaffen. Wie dringend brauchen wir Menschen doch die Pflanzen, die Wälder, die Seen, die Steine, Vulkane und Meere. Was sind wir ohne die Tiere? Wir ahnen den Keim der Freiheit im Blick der Tiere, in ihrer Sehnsucht, Freude, Erregtheit und Lebendigkeit, die manchmal fast so etwas wie Lachen kennt.