Neuigkeiten

Montag, 10.02.2020

Nachmittagsakademie unterwegs - Pilgerspaziergang mit Lamas

Mo 10.02.2020 // 14 - 17 Uhr // Pilgerspaziergang mit Lamas // Frickenhausen-Linsenhofen

Montag, 13.01.2020

Menschen brauchen Tiere!?

Mo 13.01.2020 // 15 - 17 Uhr // Vortrag // Nürtingen-Roßdorf

Sonntag, 15.12.2019

10 Jahre Insitut für Theologische Zoologie - Pionierauftrag Tierwürde

So 15.12.2019 // Lesungen und Impulse zum Mensch-Tier-Verhältnis // Haus Mariengrund Münster

Samstag, 16.11.2019

Heilsame Berührung (2019/7)

Sa 16.11.2019 // 15-18:30 Uhr // Meditative Körperarbeit mit Tier und Mensch // Haus Mariengrund Münster

Dienstag, 12.11.2019

Austauschen & Vernetzen - für ein Miteinander von Mensch & Tier (7/19)

Di 12.11.2019 und jeden weiteren 2. Dienstag im Monat // 19 Uhr // Stammtisch Theologische Zoologie // Restaurant Vaust // Berlin

Montag, 11.11.2019

Von Menschen und Tieren - Salon über ein uraltes Mit- und Gegeneinander

Mo 11.11.2019 // 19:30 Uhr // Podiumsdiskussion // Berlin

Freitag, 01.11.2019

Theologischer Antispeziesismus – Wege zu einer neuen Allianz

01.11.2019 // Vortag im Rahmen der 3. PETA Tierrechtskonferenz // Berlin

Samstag, 26.10.2019

Heilsame Berührung (2019/6)

Sa 26.10.2019 // 15-18:30 Uhr // Meditative Körperarbeit mit Tier und Mensch // Haus Mariengrund Münster

Donnerstag, 10.10.2019

Ein kurzes für immer. Ein Abend zur Natur von Leben und Sterben, zum Abschied und in Beziehung bleiben.

10.10.2019 // 18 Uhr - 20 Uhr // Einführung in die Station "BRUDER TOD" des neu entstehenden Rundgangs zum Sonnengesang // Kapuziner Klostergarten Münster

Sonntag, 29.09.2019

Mit den Pilger-Lamas unterwegs

So 29.09.2019 // 11:30 uhr // Bahnhof Winnenden

Donnerstag, 12.09.2019

Äpfel - Aus den Köstern in die Landschaft - Menü der alten Sorten

12.09.2019 // 16 Uhr Vortrag & Führung // 18 Uhr Klösterliches Abendessen // Kapuziner Klostergarten Münster

Donnerstag, 05.09.2019

Sich erden. Impulse zu einer öko-theologischen "Relativitätstheorie"

05.09.2019 // 18 Uhr // Einführung in die Station "SCHWESTER MUTTER ERDE" des entstehenden Sonnengesang-Rundgangs // Kapuziner Klostergarten Münster

Mittwoch, 04.09.2019

Endlich mehr Tier- und Naturschutz bei der Tierhaltung durchsetzen

Mi 04.09.19 // 20 Uhr // Podiumsdiskussion // Aschendorf

Samstag, 17.08.2019

Heilsame Berührung (2019/5)

Sa 17.08.2019 // 15:00-18:30 Uhr // Meditative Körperarbeit mit Tier und Mensch // Haus Mariengrund Münster

Donnerstag, 15.08.2019

Kräutertag. Gartenführung & Käutersegnung

15.08.2019 // 16 Uhr // Gartenführung und Kräutersegnung // Kapuziner Klostergarten

Neuigkeiten Detail

Mittwoch, 12.03.2014

"Ich gönne mir den Verzicht" – Oder wie ich durch eine Tiefenschärfung meines Alltages (Fasten) das ganze Jahr über zu mehr Lebensqualität und Gesundheit gelange

Drittes Glandorfer Gespräch



Zur brisanten Thematik unserer naturvergessenen Kultur und ihrer Folgen trafen sich am Dienstag, den 4. März 2014, zum 3. Mal der Biologe Dr. Georgios Pandalis, Gründer der 'Urheimischen Medizin', Glandorf, und der Theologe und Biologe Dr. Rainer Hagencord, Gründer des 'Institutes für Theologische Zoologie', Münster. Passend zum derzeitigen Beginn der christlichen Tradition der Fastenzeit nach den Karnevalstagen fanden die '3. Glandorfer Gespräche' statt zum Thema 'Ich gönne mir den Verzicht. - Oder, wie ich durch eine Tiefenschärfung meines Alltags (Fasten) das ganze Jahr über zu mehr Lebensqualität und Gesundheit gelange.'

Große Gelehrte haben es uns vorgelebt - Pythagoras, Manes oder Maimonides lehrten uns, dass Verzichtsübungen auch außerhalb der Fastenzeit zu mehr Gesundheit von Körper und Seele und einem glücklicheren gesellschaftlichen Miteinander führen. Dr. Pandalis sieht den bewussten Verzicht heutzutage mehr denn je als gebotene Maßnahme gegen die Umwelt- und Gesundheitsprobleme unserer Zeit und gleichzeitig als enorme Herausforderung, denn die dem Menschen angeborene Konsumfreude trifft heute mit einer grenzenlosen Verfügbarkeit von Gütern, Informationen und Unterhaltungsangeboten zusammen. Diese Herausforderung zu meistern erfordere daher heutzutage mehr denn je die Schulung unseres Geistes. So könne jeder Einzelne ein größeres Bewusstsein für seine Mitwelt und konsequenterweise eine größere Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln entwickeln. Für die eigene Gesundheit sei dies sinnvoll, beispielsweise der Verzicht auf unser heutiges, industriell produziertes Fleisch, da dies nachweislich Krebs, Typ-2-Diabetes, Gicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck verursacht. Dass jede Kultur ihre eigene Form des Fastens übt, entspricht dem „Urheimischen Prinzip“ nach Dr. Pandalis, das besagt, dass diejenige Lebens- und Ernährungsweise für den Menschen am besten geeignet ist, die in seinem jeweiligen Kulturkreis seit mindestens zehn Generationen erfolgreich angewandt und gelebt wird. So vertrage er selbst als gebürtiger Grieche beispielsweise keinen Bärlauch und das obwohl er ihn vor rund 25 Jahren für die Deutschen wiederentdeckt hat.

Dr. Hagencord teilte diese Interpretation der Fastenzeit aus theologischer Sicht im Sinne einer Chance zur notwendigen Tiefenschärfung des (Alltags-)Lebens und zur Aufgeschlossenheit für die Präsenz Gottes in allem Sein. In der grenzenlosen Verfügbarkeit von Produkten und Möglichkeiten in unserer sogenannten I. Welt, dieses aber zu Lasten der sogenannten III.Welt, zu Lasten unserer natürlichen Mit-Welt und Nach-Welt, verschaffe uns die Fastenzeit Raum zum Nachdenken über unsere Maßlosigkeit und fordere uns zur Verantwortung auf. Im Sinne der 'Theologischen Zoologie', d.h. einer theologischen Sicht auf die Tiere, bedeute diese Verantwortung auch, dass wir unsere mitgeschöpfliche Umwelt in die Aussagen der biblischen Propheten über eine Welt ohne Gewalt mit einbeziehen und uns in unserem menschlichen Konsumverhalten, auch gegenüber den Tieren, entsprechend verantwortlich und 'verzichtvoll' verhalten. Dabei ginge es nicht um Askese, sondern um die Freude am Leben, an der Vielfalt, am Wesentlichen.

Dr. Pandalis und Dr. Hagencord waren sich einig, dass das Fasten im Sinne des bewussten Verzichts am meisten Sinn macht, wenn es Tag für Tag und generell gelebt wird. Die frühjährliche Fastenzeit eignet sich aber hervorragend, um diese Lebensweise einfach einmal zu proben.

Weitere Einzelheiten zu diesem Dialog finden Sie hier.

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