Gibt man „Biodiversität“ in die Suchmaske einer beliebigen Suchmaschine ein, tauchen die schlechten Nachrichten ziemlich weit oben auf. Keine Frage: Mit der biologischen Vielfalt ist es überall auf dem blauen Planeten schlecht bestellt.
Ein Archegarten ist ein gewöhnlicher Friedhof wie jeder andere. Was ihn zum Archegarten macht, ist die Einbindung in ein didaktisches Konzept, bei dem der Friedhof zum außerschulischen Lern-/Begegnungsort und Medium wird. Die Archegartendidaktik beschreibt eine interweltanschauliche Mitweltbildungsdidaktik.
Am Nachmittag des 24. Juni 2026 – mitten in einer Hitzewelle – kamen Akteur:innen des Friedhofsprojekts auf dem Zentralfriedhof in Münster zusammen, um den Abschluss des vom Bundesumweltministerium und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten sowie vom Institut für Theologische Zoologie getragenen Projekts zu feiern.
Zu Pfingsten wird perfektes Grillwetter erwartet. Zu diesem Anlass ruft der Theologe Rainer Hagencord zum Verzicht auf Billigfleisch auf. Industrielle Tierhaltung sei "eines der größten Verbrechen der Menschheit".
Vom Wal "Timmy" zur Bratwurst auf dem Grill: eine Erörterung mit dem Biologen und Theologen Dr. Rainer Hagencord. "Macht euch die Erde untertan" steht im Alten Testament – für manche eine Rechtfertigung zur Ausbeutung, für andere ein Auftrag zur Verantwortung gegenüber der Schöpfung.
Der gestrandete Wal bewegt Tausende. Ein Theologe erklärt, warum wir um ein einzelnes Tier trauern können – aber das Leid von Millionen Nutztieren ausblenden.
Der vor der Insel Poel gestrandete Wal Timmy bewegt die Menschen. Der Theologe und Biologe Rainer Hagencord erklärt, warum sein Schicksal so bewegt und welche Konsequenzen man daraus im Umgang mit Natur und Konsum ziehen kann.
Trauer und Wut: Das Schicksal des Buckelwals Timmy berührt zahlreiche Menschen. Biologe und Theologe David Seltmann erklärt, warum ein einzelnes Tier die Gesellschaft so aufwühlt.
Der gestrandete Wal Timmy berührte zum Osterfest viele Menschen. Warum, erklärt Rainer Hagencord, Leiter des Instituts für Theologische Zoologie.
Vom Ort des Gedenkens zum Garten der Vielfalt: Zwischen Bahnlinien, Hecken und wenigen erhaltenen Grabsteinen liegt der Alte Friedhof Oberliblar mir einem kleinen jüdischen Gräberfeld, der zu einem interreligiösen Archegarten wurde.