Anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt am 22. Mai diskutiert Theologe und Dozent am Institut für Theologische Zoologie Sebastian Knapp den spirituellen und praktischen Umgang mit biologischer Vielfalt.
Großmutter gefressen, Schafe gerissen. Der Wolf bleibt ein Reizthema – im Märchen wie im Alltag. Zwischen Romantisierung und Abschussforderung ist das Tier nicht nur in Brandenburg längst zur Herausforderung geworden.
Ökologische und kulturelle Aspekte spielten die Hauptrolle bei einem Rundgang über den Südfriedhof
Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall ist UN-Friedensbotschafterin, Umweltaktivistin und auch Schirmherrin des Instituts für theologische Zoologie in Münster. Tierethiker Rainer Hagencord ist schon seit langen Jahren freundschaftlich mit ihr verbunden und berichtet unter anderem vom Renaturierungsprojekt "Trees for Jane", das zum Ziel hat, bis 2030 eine Billion Bäume weltweit zu pflanzen.
Rainer Hagencord ist Priester und Leiter des Instituts für Theologische Zoologie in Münster. Liebenswerte „Mitarbeiter“ des Instituts sind zwei Esel.
Vor 2000 Jahren waren Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Wahrscheinlich hatten sie einen Esel dabei, ohne den sie den Weg kaum geschafft hätten. Der Theologe Rainer Hagencord sieht ohne Esel auch keine Weihnachtsgeschichte.
Umgangssprachlich wird bei Tiersegnungen auch von "Taufe" gesprochen. Warum ein Tier nicht getauft werden kann und was die Segnung über die Beziehung von Mensch, Tier und Gott aussagt, erklärt Theologe Sebastian Knapp.
Tierbestattungen sind im Trend. Aber wie soll sich die katholische Kirche demgegenüber verhalten? Ein deutscher Theologe findet, dass sie zu wenig macht.
Tierbestattungen gab es bereits im alten Ägypten. Im Mittelalter haben Stammesfürsten ihre Pferde mit ins Grab genommen. Auch heute werden Tierbestattungen wieder beliebter. Theologe Sebastian Knapp sieht darin "gewaltige Zeichen".
Es war in vielfacher Hinsicht ein bewegender Vortrag, den der evangelische Theologe Bernd Kappes in der Nationalparkkirche in Muhl hielt. „Mitgeschöpfe – Argumente für eine neue Sicht der Tiere“ lautete der Titel seiner Präsentation.